Die Zeit nach den Olympischen Spielen

Nach Beendigung der Olympischen Spiele von 1936 blieb das Gelände in der Obhut der Wehrmacht. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges übernahm die Sowjetarmee das Areal. Teile der Bauten wurden Lazarett, andere verblieben zu sportlicher Betätigung. Der überwiegende Teil der Athletenunterkünfte wurde abgerissen und bis in die 1980erJahre durch Wohngebäude in Blockbauweise ersetzt.

Um 1990 beherbergte das Dorf Kasernen für Artillerie- und motorisierte Schützeneinheiten und das „Wohnstädtchen“ für Offiziersfamilien mit Kasino, das ein Museum und Räume der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft enthielt. Die Sowjetarmee übergab nach Rückzug 1992 das Gelände an die deutschen Behörden. Von 1993 bis 2004 standen die Gebäude leer.

Seit 2004 kümmerte sich die „DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement“ um Sicherung, Erhalt und Ausbau des Ensembles. Sie wandelte es in ein öffentliches Freiluftmuseum um. 2016 erwarben wir, die Firma terraplan, das Speisehaus der Nationen und den umliegenden Bereich von der PROGES Eins GmbH. Von 2019 bis 2022 sanierten wir Speisehaus der Nationen und Haus Central. Ebenso realisierten 20 umliegende Neubauten im Inneren Ring und Grünen Ring.

Seit 2018 laufen Planungen und seit 2020 das Bebauungsplanverfahren zum zweiten Bauabschnitt. Der Satzungsbeschluss für diesen Bebauungsplan Nr. E 36 B Olympisches Dorf wird im IV. Quartal 2022 erwartet.